Wäller-Info

Aktuelle Informationen über den Wäller und die Club- Aktivitäten des 1. Wäller-Clubs Deutschland e.V. finden Sie unter www.waeller-club.de, oder einen Klick auf das folgende Emblem:

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k Wäller Rüden.jpg.

Wäller Rüden der 1. Generation in schönen Farbvarianten

 Informationen über den Wäller
von Karin Wimmer-Kieckbusch

Der „Wäller“, wie ich diese Hunderasse getauft habe, dessen Zucht ich von 1994 bis 2006 engagiert als Zuchtleiterin betreute, ist ein Kreuzungsprodukt aus zwei bereits existierenden Hunderassen, dem französischen und dem amerikanischen Hütehund, dem Berger de Brie(Briard)und dem Australian Shepherd Dog (Aussie).
Der Aufbau dieser Rasse wurde nach einem von mir erarbeiteten Zuchtprogramm durchgeführt, das u. a. auch immer wieder die Einkreuzung der Ursprungsrassen vorsieht, um bei den Wällern eine hohe Genvielfalt mit allen seinen positiven Auswirkungen zu gewährleisten.

Alpha v.M.P.
Das Foto zeigt mich mit dem erstgeborenen Wäller Rüden
Alpha vom Mount Palis (1.WCD e.V.)


Wie der Rassename Wäller entstand

Ein Name einer Hunderasse entsteht häufig nach dem Gebiet oder der Landschaft, in der diese Hunde überwiegend gezüchtet wurden.  Da mein Wohnsitz zur Zeit der Gründung der Rasse im Westerwald lag, entschied auch ich mich dazu, im Namen dieser neuen Hunderasse die Beziehung zu dieser Region zum Ausdruck zu bringen.
Die Bewohner des Westerwaldes werden im Dialekt “Wäller” genannt, und so wurde aus dem ersten Namen “Westerwälder Hütehund” sehr schnell einfach “DER WÄLLER”.

Beginn der Zucht

Die Zucht der Wäller begann im Herbst 1994. Im Sommer 1995 wurde von einer kleinen Gruppe Hundebesitzern, die von der Wäller-Idee genauso begeistert waren wie ich, der 1. Wäller-Club-Deutschland e.V. gegründet, der seit diesem Zeitpunkt die Zucht dieser Hunde erfolgreich betreut.
Die im Laufe der nächsten Jahre gezüchteten Wäller konnten ihre Besitzer so sehr überzeugen, dass sich viele von ihnen bereit erklärten, ihre Hunde der Weiterzucht dieser Rasse zur Verfügung zu stellen.
So konnte im Jahre 2009 bereits der 800. Wäller  und 2011 der 1000. Wäller in das Zuchtbuch des 1.WCD`s e.V. eingetragen werden.

Idee der Zucht einer neuen Rasse

Nach rund 10 Jahren Briard Zucht im VDH, einem grossen Hundeverband in Deutschland, war mir klar geworden, dass es zum Untergang bzw. zu starker negativer Veränderung von Rassen beitragen kann, wenn diese auf Ausstellungen nur nach ihrem Körperbau, also sogenannten Schönheitsmerkmalen beurteilt und bewertet werden und dementsprechend auch die Zuchtpartner ausgewählt werden.
Bei vielen Rassen wird viel zu wenig auf so wichtige Merkmale wie Leistung, Gesundheit oder Charakter geachtet. Nur die Selektion nach Schönheitsidealen bringt bedauerlicherweise den Züchtern die erwünschten Pokale ein. Die Folge ist, dass bevorzugt diese Schönheitssieger zur Zucht eingesetzt werden, um mit der Nachzucht auf weiteren Ausstellungen ebenso die gewünschten Erfolge erzielen zu können.
So bleibt es nicht aus, dass vermehrt Inzuchtdepressionen- mit den entsprechenden Schäden bei den Tieren- als Folge dieser oft langjährigen engen Linien- und auch Inzuchten auftreten können. Man sollte auch nicht vergessen, dass die meisten Hunderassen erst rund 100 Jahre lang existieren.
Die Wäller Züchterin Gaby Kriesch hat auf ihrer Homepage auf folgenden Fernsehbeitrag im Jahre 2011 hingewiesen, was ich hiermit auch gerne mache.
http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2011/0822/hunde.jsp

Es ist ein Film über die Rassehundezucht und über die Probleme, die durch die Verwandtschaftszucht innerhalb der Rassen bei den Nachkommen entstehen oder entstehen könnten. Als langjährige Briard Züchterin erkannte ich bereits 1994 diese Problematik und brach aus diesem Teufelskreis aus, indem ich eine fremde Rasse, den Aussie, beim Briard einkreuzte, um eine neue, aber gesunde, wesensfeste Rasse aufzubauen.
In obigem Film wird von einem Retriever Züchter berichtet, der den gleichen Weg wie ich beschritten hat, allerdings erst viele Jahre später als ich.
Bei der Wällerzucht sollte der Fehler der engen Verwandtschaftszucht vermieden werden. Zum Wohle der Hunde soll beim Wäller auf eine Showkarriere verzichtet werden. Schönheit ist bekanntlich sowieso Geschmacksache, und für seinen Besitzer ist sein Wäller sowieso immer der “Schönste”, und so soll es auch bleiben. Aus züchterischer Sicht wird beim Wäller deshalb jegliche enge Verwandtschaftszucht vermieden. Es wird darauf geachtet, ständig eine grosse genetische Breite bei den Tieren zu erhalten, um dadurch das Auftreten von genetisch bedingten Erkrankungen niedrig halten zu können. Die durch die Kreuzung der oben genannten Rassen erlangte hohe genetische Vielfalt bot deshalb schon zu Beginn der Zucht eine grosse Gewähr für die erwünschten Zuchtziele, hatte aber verständlicherweise auch zur Folge, dass sie Grösse und Aussehen, also das äussere Erscheinungsbild der Wäller, über viele Generationen hin stark variieren liess.

Zuchtvoraussetzungen

Der Wäller ist ein eleganter Hund, doch sollten gegenüber seiner äusseren Erscheinung sein Wesen, seine Leistungsfähigkeit und seine Gesundheit bei der Zucht immer im Vordergrund stehen.
Aus diesem Grund müssen alle erwachsenen Wäller, bevor sie in der Zucht eingesetzt werden, diverse Gesundheitsgutachten (Untersuchung auf HD, auf Augenerkrankungen, auf MDR 1 usw.) vorweisen und ebenfalls einen speziellen Gehorsams- und Verhaltenstest bei einer der Zuchtzulassungsprüfungen des 1. WCDs e.V. bestanden haben.

Zuchtziel

Das Zuchtziel ist ein fröhlicher, anpassungsfähiger, angenehmer, leicht erziehbarer Familien-, Begleit- und Sporthund, der ein sicheres Wesen, gute Gesundheit und Robustheit, grosse Vitalität und Fitness, Langlebigkeit und einen für seine Bewegungsfreude passenden, harmonischen Körperbau besitzt. 
Der Wäller ist ein sensibler, begeistert arbeitender, fleissiger Sport- und auch Hütehund mit mittlerem bis teilweise hohem Temperament ohne jegliche Nervosität. Es erfolgt zuchtmässig keine Selektion auf bestimmte Hütetriebe, da das Zuchtziel eines Familienhundes im Vordergrund steht.
Aufgrund seiner hohen Intelligenz ist er sehr leicht zu erziehen und in diversen Arbeitsbereichen, wie z.B. Agility, Turniersport, Flyball, sowie auch als Rettungs- oder Therapiehund leicht auszubilden, da er sich seinem „Herrn“ gern unterordnet und zu diesem eine sehr enge Bindung aufzubauen vermag, sofern dieser in der Lage ist, ihn spielerisch zu motivieren und Autorität nicht mit Härte verwechselt. Auch als Familienhund ist der Wäller sehr gut geeignet. Seine Kinderfreundlichkeit wird allseits gelobt. Voraussetzung dafür sind natürlich hundefreundliche Kinder, die von ihren Eltern entsprechend angeleitet wurden. Denn man sollte nie vergessen:
Der Wäller ist ein toller Spielkamerad, aber kein Spielzeug!

Häufig bewacht ein Wäller instinktiv seine Familie, natürlich inklusive der Kinder. In der Regel benutzt er dazu seine Stimme, doch er kann auch durchaus einmal seine Zähne zu Hilfe nehmen.
Man sollte sich bewusst sein, dass der Wäller trotz seines wuscheligen Aussehens, dass zum Streicheln und Knuddeln verführt, absolut kein Plüschtier ist.
In Haus und Hof kann er also durchaus ein zuverlässiger Wächter sein, wenn man seine Veranlagung in dieser Richtung fördert.
Um zufrieden und ausgeglichen zu sein, benötigt der Wäller geregelte Möglichkeiten, um seinen Arbeits- und Bewegungsdrang auszuleben.
Für die Zwingerhaltung ist der Wäller, wie alle Hunde, die dafür gezüchtet wurden, eng mit dem Menschen zusammenzuarbeiten, absolut ungeeignet, da er die Nähe des Menschen braucht, um glücklich zu sein.
Der Wäller ist grundsätzlich ein aufgeweckter, verspielter, lustiger, freundlicher, umgänglicher Hund mit ausgeglichenem Charakter, der für jeden Spass zu haben ist.
Er kann manchmal vorsichtig, aufmerksam und umsichtig auf Umweltreize reagieren, wie es Hütehunden oft eigen ist.
Er sollte dabei aber niemals in Panik oder Hysterie ausbrechen.
Fremden gegenüber kann er als typischer Hütehund manchmal etwas reserviert reagieren, und oft sucht er sich seine Freunde lieber selbst aus.
Allerdings sollte er sich Menschen gegenüber niemals ängstlich oder bösartig aggressiv verhalten.

Zur Grundvoraussetzung für die guten Eigenschaften des Wällers gehören eine sorgfältige Aufzucht und optimale Sozialisierung, um die sich die Züchter im 1. Wäller-Club Deutschland e.V. sehr engagiert bemühen.

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Wäller Rüden vom Malberg


Kurzbeschreibung der Rasse Wäller

Körperbau:
harmonisch proportioniert, muskulös, robust, mit guter Knochenstärke ausgestattet

Größe: 
Rüden ca. 60-65 cm, Hündinnen ca. 55- 60 cm Schulterhöhe, 
eine Toleranz von +/- 5 cm wird akzeptiert

Gewicht:
Rüden ca. 30-35 kg, Hündinnen ca. 20 kg
es wird akzeptiert, wenn ein Tier bei entsprechend starkem Körperbau schwerer ist
        
Augen:
ausdrucksvoll; Intelligenz, Aufmerksamkeit und Ruhe ausstrahlend; die Farbe kann variieren

Zähne:
ein Scherengebiss ist erwünscht

Ohren:
hoch angesetzt, mittlere Grösse, Hängeohren, Kippohren erlaubt

Rute:
lang, kräftig, gut behaart, tief getragen.

Haarkleid:
glänzend, elastisch, Deckhaar lang und pflegeleicht, nur leichte Unterwolle

Fellfarbe:
alle Farben sind möglich (auch merle=scheckfarben) und erlaubt. Sie sollten intensiv und klar sein.

Anmerkung:
Verpaarungen zweier Merle-Hunde untereinander sind aus gesundheitlichen Gründen nicht erlaubt.

Copyright für diese Beschreibung des Wällers:
1.Wäller-Club Deutschland e.V.

 


Eine Bilanz nach 10 Jahren Zucht
im Jahre 2004

von der Zuchtleiterin Karin Wimmer-Kieckbusch

Wie stellte sich der Wäller nach 10 Jahren Zucht dar?

Jeder Wäller ist, - übrigens nicht nur farblich gesehen!,
- ein Unikat!

Und das ist gut so und von mir gewünscht, denn jeden Wäller wird es ganz sicher in diesem Aussehen und mit diesem Charakter nur einmal geben, und jeder Besitzer wird deshalb seinen Wäller besitzen, der eben einmalig ist.
Schon allein die unterschiedliche Farbgebung, Fell-Länge und Größe wird nicht dazu verleiten, die Wäller nebeneinander zu stellen, um den “Schönsten”, wie bei einer der üblichen Schönheits-Shows, auszuzeichnen.

Die Wahl der Mister und Miss Wäller, die auf unseren jährlichen Wäller-Familien Treffen jeweils am ersten Wochenende im Mai vom Publikum ausgewählt werden, zeigt mir immer wieder deutlich, dass es völlig verschiedene Auffassungen, von “Schönheit” gibt. 
Der beste Rüde und die beste Hündin an diesem Tag werden nicht nur nach ihrem Aussehen, sondern auch danach bewertet, wie sie sich hier in der Hunde- und Menschenmenge verhalten und was sie leisten können.
(2014 Anm.:Diese Wahlen finden seit einigen Jahren nicht mehr statt.)

Das Fell
Der Wäller ist vom äusseren Erscheinungsbild her immer noch recht uneinheitlich, da eine gezielte Zucht auf das äussere Erscheinungsbild vermieden wird, um die genetische Vielfalt zu erhalten.
Einige Wäller wirken als erwachsene Tiere recht mächtig und füllig aufgrund ihrer Fellmenge, sind aber dennoch in der Regel, bis auf wenige Ausnahmen, absolut leicht zu kämmen und zu pflegen.
Es gibt inzwischen auch diverse Kurzhaar-Varianten bei den Wällern und eine grosse Anzahl mit mittel-langem Haarkleid.

Die Farben

Vom Aussie her erhielten die Wäller die grosse Farbvarianz, die auf dem merle-Faktor und der Dreifarbigkeit (tricolor) begründet ist.
Der Briard brachte die Grundfarben braun, grau und schwarz ein.
Beim Wäller sind alle Farb-Varianten möglich und tatsächlich auch viele vorhanden.

Der Körperbau

Die Wäller sind sehr harmonisch gebaut. Viele sind in der Hinterhand relativ steil gewinkelt, woraus ihr enormes Springvermögen resultiert.
Sie sind deshalb absolute Könner und Athleten im Frisbee-Spiel oder beim Agility und Turniersport.
Sie sind, wie alle Hütehunde, sehr beweglich und unermüdlich in ihrem Bewegungsdrang, und das funktioniert nur mit einem gesunden Körperbau.
Von der Grösse her haben sie sich nach mehreren Generationen offensichtlich auf ein Mittelmass zwischen Aussie- und Briard- Grösse eingependelt, das mit Abweichungen nach unten und nach oben so um die 60 cm Rückenhöhe liegt.

Der Charakter

Der Wäller weist in diesem Punkt, wie bei allen Hunderassen, eine grosse Bandbreite auf.
Wir finden alle Schattierungen vom sicheren, freundlichen bis zum vorsichtigen, zurückhaltenden Typ.
Durch die strenge Zuchtauslese der letzten 10 Jahre und die gute Betreuung der Nachzucht durch die Züchter und Aktive des 1. WCDs e.V. gab es nach 10 Jahren Zucht nur noch sehr selten einmal ein wirklich aggressives oder zu ängstliches Tier.
Weiterhin strebt die Zuchtkommission des 1. WCD e.V. den Wäller mit ausgeglichenem, sicheren Charakter, aber ausgeprägter Persönlichkeit an.
Der typische Wäller ist sehr anhänglich und leichtführig, wird auch gerne Haus, Hof und Familie mit Gebell verteidigen, ist sehr bewegungsfreudig und besitzt ein überwiegend mittleres Temperament.
Er ist als echter Hütehund rustikal und unempfindlich gegenüber Wettereinflüssen.
Es zeigte sich, dass auch Wäller der 3. Generation noch Vieh treiben können und sehr viele Wäller bei richtiger Haltung auch keinerlei Neigung zum Wildern zeigen.
Die meisten Wäller sind sehr verträglich mit Artgenossen, und alle sind sehr verspielt, möchten gerne etwas für ihre Besitzer tun, möchten geistig gefordert und beschäftigt werden.
Es gibt nur wenige Wäller mit der Veranlagung, sehr selbständig zu handeln. Sie erwarten in der Regel Vorgaben von ihrem Besitzer, was sie tun sollen.
Wir finden Wäller in allen Hundesportbereichen oder einfach nur als netten Begleit- oder Familienhund.
Die meisten Wäller gibt es wirklich in Familien mit Kindern aller Altersgruppen, in denen sie eindeutig ihre Nervenstärke beweisen.

Damit erfüllt der Wäller in diesen ersten 10 Jahren Zucht mein wichtigstes Zuchtziel, die Anforderung, problemlos mit uns und für uns zu leben, allen zur Freude!
 

Die ersten 10 Jahre Wäller -Zucht
aus züchterischer Sicht

In den ersten 10 Jahren Wäller Zucht wurden rund 500 Wäller in die Welt gesetzt, die mit ihrem langen, bunten Haarkleid und harmonischem Körperbau optisch wunderschöne, elegante Hunde sind, die überall Bewunderung finden und fanden.
Weiterhin werden vorrangig in der Zucht der Wäller seine inneren Werte stehen, die durch die strengen Zuchtzulassungs-Überprüfungen, die ein Zuchttier durchlaufen muss, gewährleistet werden.
Ein guter Start für die Welpen durch motivierte Züchter ist weiterhin ein grosses Anliegen des 1.WCDs e.V..
Mein Dank gilt deshalb weiterhin den ehemaligen und aktuellen Züchtern, die sich hochengagiert bemühen, ihre Welpen optimal aufzuziehen.

Nach 10 Jahren Wäller Zucht konnten die Züchter zu Recht stolz und zufrieden auf ihre gelungene Nachzucht schauen.
Gemeinsam hatten wir alle an der Schaffung unserer Hunde-Rasse Wäller gearbeitet, die zu diesem Zeitpunkt schon weitgehend den Vorstellungen entsprach, die ich ursprünglich bei der Schaffung dieser Rasse hatte.
In den Händen aller Züchter wird es weiterhin liegen, immer daran zu arbeiten, dass der Wäller ein besonderer Hund bleibt, ein Rassehund im besonderen Sinne, denn biologisch ist er es schon längst.
Im biologischen Sinne versteht man nämlich unter einer Rasse eine bestimmte Gruppe von Hunden, die sich in körperlichen und psychischen Merkmalen und auch in der Leistungsfähigkeit ähnelt.
Dass dieses Ziel bei den Wällern längst erreicht wurde, beweisen die Berichte vieler Wäller Besitzer und auch die Kommentare von erstaunlich vielen Hundeliebhabern, die unsere Wäller bereits beim ersten Anschauen als „Wäller“ erkennen.
 

Wie geht es weiter in der Wäller -Zucht?

Die Verantwortlichen im 1.WCD e.V. werden unter Beachtung der Wesenseigenschaften sowie der gesundheitlichen Aspekte, die bekannt sind oder die evtl. noch bekannt werden, die vorhandenen Zuchttiere untereinander verpaaren, ohne dabei eine enge Linienzucht zu betreiben.
Das ist durch den Aufbau der vielen nicht miteinander verwandten Ausgangslinien, des speziellen Zuchtprogramms und der notwendigen Genehmigung und damit Kontrolle einer Verpaarung durch die Zuchtleitung gewährleistet.
Weiterhin werden zur Erhaltung der genetischen Vielfalt immer wieder die Ausgangsrassen, also Briards und Aussies eingekreuzt, wenn sie die beim Wäller erwünschten Eigenschaften besitzen.
So möchte die Zuchtleitung des 1.WCDs e.V. gewährleisten, dass der Wäller weiterhin der gesunde und beliebte Allround- und Familienhund bleibt, der er zu diesem Zeitpunkt ist.

Für unsere Hunde-Wäller gilt deshalb ebenso der Begrüssungsspruch der Bewohner des Westerwaldes, die in ihrem Dialekt ja die ursprünglichen “Wäller” sind:

„Hui Wäller? - Allemol!“

Für nicht Dialekt-Geübte lautet die sinngemässe Übersetzung:
Hallo, bist du ein Westerwälder?
Antwort:- Klar, immer doch, auf jeden Fall!

Hundegemäss könnte man es deuten:

Hallo, hast du einen Wäller-Hund?
Antwort:- Klar doch, und so einen nehme ich immer wieder!


In diesem Sinne werden sich die verantwortungsbewussten Züchter des   1. Wäller-Clubs Deutschland e.V.  weiterhin gemeinsam bemühen, diese besonderen Hunde, die Wäller, züchten.

W-T03-~6

Wäller Treffen 2003
2BTN18904

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